Die Idee der Stiftung

 

Gross ist die Zahl begabter und kreativer junger Musiker*innen, die darauf brennen, ihr Können und ihre Projekte zu zeigen. Genau hier setzt die Stiftung an: In unseren Konzertreihen können sie sich einem interessierten Publikum präsentieren.

Unsere Musikerinnen und Musiker kommen aus der ganzen Welt und studieren meist an der Basler Hochschule für Musik oder einer anderen Schweizer Hochschule. In der Zeit unseres Engagements leben die meisten von ihnen in der Schweiz, viele in Basel. 

Wir möchten ihre Projekte – solistische oder in kleinen Instrumental- und Vokalensembles – fördern. Das umschliesst sowohl ihr Können als Interpret*innen oder Komponist*innen wie auch ihr Engagement in der Programmwahl.  Manchmal erleben wir sogar Uraufführungen oder Schweizer Erstaufführungen!

Unser Fokus liegt auf der Gestaltung von kurzen Programmen mit Musik des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Wir sind offen für jede Art von Programmvorschlägen, wenn sie uns überzeugen können. Gerne verbinden wir in einem Konzert mehrere Kurzprogramme von verschiedenen Ensembles und möchten so Querverbindungen zwischen den Musiker*innen anregen und dem Publikum Parallelen oder Kontraste zeigen. 

 

Die Programme gestalten wir im intensiven Austausch mit den Musiker*innen – auch das gehört zur Förderung. Die Musiker*innen erhalten eine Gage und dürfen eine Audioaufnahme ihres Konzertes in voller Länge, Videomitschnitte und Fotos für ihre Webseiten oder zukünftigen Bewerbungen mitnehmen.

Ein zweites grosses Anliegen der Stiftung ist es, neue Aufführungsformen zu entwickeln. Damit möchten wir zum einen ein junges Publikum für Musik begeistern, zum andern das Klassikpublikum dafür gewinnen, sich die «Stimmen unserer Zeit» anzuhören. Unsere Konzerte finden nicht auf traditionellen Konzertbühnen statt, sondern an Orten und in Räumen, welche die Musik in neuem Licht erscheinen lassen, die Interpret*innen inspirieren und das Musikerlebnis für das Publikum intensivieren.

Die Stiftung  mit Sitz in Basel wurde 2012 unter dem Namen «Swiss Foundation for the Vocal Arts» mit der grosszügigen Zuwendung eines Musikliebhabers in Basel gegründet und lebt von Gönnerbeiträgen. 2015 hat sie ihren Namen in «Swiss Foundation for Young Musicians» geändert. Sie hat gemeinnützigen Charakter und verfolgt keine Erwerbszwecke. Finanzielle Unterstützung vergibt sie ausschliesslich an Projekte, in deren Gestaltung sie involviert ist.